Hallo und guten Tag!

Dies ist ein offener Raum für persönliche Erfahrungsberichte und Austausch und soll schwerpunktmäßig als ein Forum von Krebsgeheilten für Krebs-
betroffene genutzt werden.
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Donnerstag, 21. Juni 2012
Geistheilung - Heilungsberichte
Hallo,

jede Menge Erfahrungsberichte und Heilungsberichte durch Geistheilung kann man hier finden:

http://www.staette-der-heilung.de/forum/forum-9.htm

Ein wunderbares Forum, eigentlich über Joao de Deus, aber auch mit vielen Hinweisen zu anderen Geistheilern. Das Forum ist leider mittlerweile geschlossen worden, aber die Berichte kann man noch lesen. Schaut einfach mal rein, es lohnt sich wirklich!

LG, Adna

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Samstag, 14. März 2009
Heilungsbericht Glioblastom
Hallo,

ich hatte ein Glioblastom. Nach der Standardtherapie mit OP, Chemo (Temodal) und Bestrahlung ist der Tumor weg!
Die erstklassische medizinische Betreuung war sicher bei der Heilung sehr wichtig.
Die Heilung hätte allerdings nie stattgefunden, wenn ich nicht viel mentale und spirituelle Arbeit geleistet hätte.
Meinen Heilungsbericht, habe ich auf meiner Webseite eingestellt: http://www.heilungsbericht.com

Ich drücke allen die Daumen, die eine ähnliche Krankheit haben: Immer an die Heilung glauben!

Viele Grüße

Klaus

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Donnerstag, 1. März 2007
Bericht einer ungewöhnlichen Heilung

Aufgeschrieben von Gabriela Stangenberg - ein mir persönlich bekannter Facharzt erzählte mir 2007 seine Geschichte (aufgezeichnet im Telefonat)

"1986 entdeckte ich an meinem Brustkorb einen Tumor, der sich bei einer Gewebeprobeentnahme als Desmoidtumor (semimaligne) entpuppte, mit spinnenfingerlangen Ausläufern bis zu meiner Achselhöhle. Ohne groß über mich und mögliche Hintergründe dieser Erkrankung nachzudenken, entschied ich mich für eine operative Entfernung. Als ich aus der Narkose wieder aufwachte, war ich schockiert, dass bestimmte Anteile der Brust- und Schultermuskeln entfernt worden waren: m.pectoralis, m.serratus und m. infrascapularis. Der Chirurg sagte, das hätten sie machen müssen, um den Tumor komplett zu entfernen. Ich litt daraufhin unter heftigster Bewegungseinschränkung und Schmerzen des rechten Brustkorbs und der Schulter.

Der Chirurg empfahl eine erneute Operation. Recherchen im Internet brachten mich zu diesem Zeitpunkt zu der Erkenntnis, dass die Schulmedizin damals nichts für eine Heilung zu bieten hatte: weder OP, noch Chemo oder Bestrahlung galten als wirksam.

Der Tumor wuchs und drückte auf die Wand meines Brustkorbs und auf wichtige Nervenbahnen. Ich konnte nur noch im Sitzen schlafen und wachte nachts häufig auf. Ich war ratlos und sehr deprimiert. So begann ich eine Psychotherapie (KIM-Konzept integrativer Methodik) bei einer erfahrenen, älteren Therapeutin in Hannover (sie ist heute 86 Jahre alt).

Während der Therapie hatte ich dramatische innere Erlebnisse: Ich erfuhr eine höhere Realität, machte eine Vereinigungs- und Ganzheitserfahrung. Vorher hatte ich immer wieder Vernichtungsängste, nach dem Erlebnis waren die Ängste weg und ich fühlte mich vollständig geborgen. Trotzdem hatte ich immer noch den Tumor.

Ich machte mich auf meinen eigenen Weg zur Heilung und hatte dabei das Gefühl: ich werde geführt, es trifft sich wundersam für mich. Ich bekam immer Informationen für den nächsten Schritt. Ich stellte immer meine Ohren auf: Was kommt auf mich zu?

Ich habe meine Ernährung umgestellt. Ich war bei einem homöopathischen Kollegen, der mit Kinesiologie arbeitete und geistheilerische Fähigkeiten hatte. Er legte mir die Fingerkuppen auf: „Da geht Energie durch!“ Ich nahm den Kombucha Pilz.

Die Krankheit führte mich in die Welt.
1990 machte ich mich auf nach Indien zu Sai Baba, einem weisen, spirituellen Mann. Plötzlich war in mir die Überzeugung und die Gewissheit da: Nein, auf keinen Fall lasse ich mich erneut operieren. Mein Tumor wuchs immer weiter und drückte mehr und mehr auf den Brustkorb.

Meine nächste Station war Casablanca. In einer der letzten Ecken eines Souks suchte ich einen Heiler auf. Dieser beklopfte mit glühend heißen Schaschlikspießen erkrankte Körperteile. Bei mir half das nichts, der Tumor blieb.

Mein Weg führte mich dann zu dem mittlerweile verstorbenen Heiler Daskalos auf Zypern. Ich hatte etwas von ihm gehört, später ein Buch in die Hand gedrückt bekommen. Er arbeitete in einem Häuschen in Nikosia und gab "lectures" (Unterweisungen). Ich nahm eine Woche lang teil an diesen Unterweisungen, in denen er seine Erkenntnisse über die spirituelle Welt darlegte.

Am letzten Tag hatte ich eine Audienz bei ihm. Was mich erstaunte: er wusste alles über mich, ohne dass ich ihm vorher etwas erzählt hatte. Ich war innerlich total offen, wie nicht von dieser Welt. Daskalos sagte zu mir, dass er mir helfen könne - der Tumor würde kleiner werden und hinterher ganz verschwinden. Der Tumor war mittlerweile doppelt faustgroß geworden und unter dem Schlüsselbein dick sichtbar.

Daskalos arbeitete auch energetisch und bewegte seine Hand über die erkrankte Körperregion, ohne sie zu berühren. Er gab mir die Empfehlung, ich solle mich mehr von den negativen Energien anderer Menschen abgrenzen.

Nach dem Weggehen war ich mir unsicher, ob der Tumor kleiner geworden war. Zu Hause angekommen, stellte meine Frau sofort fest, dass der Tumor schon deutlich geschrumpft war, und er sollte in den nächsten Wochen noch weiter schrumpfen, bis er dann vollständig verschwand. Seitdem ist er nie wieder aufgetreten! Das war 1990.

Mein Radiologe beglückwünschte mich. Durch die Erfahrungen mit der Krankheit und letzendlich der Heilung habe ich erfahren, dass ich in der Welt getragen und geführt werde."

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Mittwoch, 28. Februar 2007
Heilungsbericht von Marion M., 45 Jahre

Aufgeschrieben von Gabriela Stangenberg

Im Jahr 2001 wurde bei Frau M. die rechte Brust amputiert wegen eines Mamma Karzinoms in fortgeschrittenem Stadium. 15 bis 20 Lymphknoten wurden entfernt. Marion M. lehnte eine Chemotherapie und Bestrahlung ab, auch eine Brustaufbauplastik (Implantat), mit den Worten: "Das ist nicht mein Weg!" Heute ist sie frei von Krebs und ein wenig stolz darauf, dass sie es geschafft hat, auf ihre innere Stimme zu hören und ihre Eigenverantwortung für ein bewusstes Gesundwerden zu erkennen und zu leben.

"Bei mir wurde vor fünfeinhalb Jahren an der rechten Brust Krebs diagnostiziert. Schon zwei Jahre vorher bin ich wegen wachsender Tumoren zu einer Gynäkologin zur Untersuchung gegangen. Sie sagte immer wieder "Es ist nichts, Frau M.!". Dabei kam aus der Brustwarze schon ein Sekret heraus. Die Mammografien waren jedoch scheinbar in Ordnung. Erst als ich die Frauenärztin gewechselt hatte, wurde eine Stanze veranlasst. Die Ärztin schlug die Hände über dem Kopf zusammen, die Tumoren waren schon fast so groß wie die Brust selber. Der Befund ergab Krebszellen.

Aber ich muss ehrlich zugeben: ein Teil von mir wollte es gar nicht wissen! Im Grunde war ich auch damals verantwortlich für die verzögerte Diagnostik. Mit meiner medizinischen Vorbildung als Zahntechnikerin hätte ich eigentlich gewusst, was zu tun wäre. Auch die Krebsmüdigkeit, also dass alles so schleichend und schleppend ging, habe ich nicht wirklich wahrhaben wollen.

2001 wurde meine rechte Brust amputiert. Die Ärzte schlugen mir eine Chemotherapie vor. Ich lehnte ab: "Das ist nicht mein Weg!" Das war aus dem Bauch heraus. Erst später habe ich mich hingesetzt und dazu gelesen. Und das, obwohl die behandelnden Ärzte mir prophezeiten: "Dann können Sie sich gleich umbringen und aus dem Fenster springen! Sie werden elendiglich dahinsiechen!" Ich lehnte Chemotherapie weiterhin für mich ab.

Die Ärzte schlugen mir auch ein Implantat vor: "So eine junge und attraktive Frau wie Sie!". Dazu sollte der Rückenmuskel für den Brustaufbau nach vorne gezogen werden. Auch das wollte ich für mich nicht.
Heute, fünfeinhalb Jahre nach der Operation, habe ich keine Krebstumore, keine Metastasen. Obwohl mir 15 bis 20 Lymphknoten herausgenommen worden sind, hatte ich nicht einmal ein Lymphödem. Gerade jetzt sind mir die sechzig Prozent Schwerbehindertengrad wieder gestrichen worden: Mir geht’s gut, ich bin stark. Obwohl ich momentan eine Erkältung habe. Da frag ich mich schon, warum habe ich die jetzt?

Ich bin ein Jahr lang bei einer Homöopathin in Behandlung gewesen. Ich habe mir die Mistel gespritzt, meine Ernährung umgestellt. Ich habe auch 3 Jahre Hormone genommen, weil mein Brusttumor hormonempfindlich war. Eigentlich sollte ich fünf Jahre Hormone nehmen. Aber ich hatte irgendwann das Gefühl, jetzt ist es genug. Ich habe Familienaufstellungen zum Krebs gemacht. Auch Tian Gong, das ist etwas Ähnliches wie Qi Gong. Ich habe von meinem Lehrer eine Energieübertragung bekommen. Vor 3 Monaten habe ich mit Reiki angefangen. Ich habe den ersten und mache jetzt den zweiten Grad. Bei allem wusste ich aber auch immer, wann der richtige Zeitpunkt war, um mit etwas wieder aufzuhören.

Inzwischen sind sogar auch alle vier Unterleibszysten verschwunden, die ich vor fünf Jahren noch hatte und die z.T. hühnereigroß waren.

Was war das Wichtigste für mich? Ich habe meine Krankheit angenommen. Ich habe erkannt: die will mir etwas sagen. Ich habe den Krebs nie bekämpft! Auch die Krebszellen sind ja meine eigenen Zellen, warum soll ich dagegen ankämpfen? Ich habe es immer so gesehen, dass der Krebs mir helfen will, wach zu werden.

Die meisten Leute verlassen sich immer auf die Ärzte. Die meisten sind nicht bereit, sich etwas alternatives anzuhören. Sie überlassen alles den Ärzten nach dem Motto: "Mach Du mal".

Ich denke, dass die wichtigste Erkenntnis für mich war: Ich bin eigenverantwortlich für mein Leben. Und dass ich die Krankheit angenommen habe. Ich habe gedacht, entweder es geht, oder es geht nicht.
Ich habe im Anschluss an die Operation sofort wieder meine Arbeit in einem Tierpflegeheim mit hundert Tieren aufgenommen. Ich bin selbstständig. Für mich war es wie eine Art Beschäftigungstherapie.

Eine Freundin gab mir Bücher von Rüdiger Dahlke.
Ich hatte ein ausgeprägtes Helfersyndrom, heute auch noch, aber es ist mir alles bewusster geworden. Ich bin noch nicht frei. Aber mein Bewusstsein hat sich verändert. Ich erkenne, dass ich verantwortlich bin für mein Leben. Früher habe ich viel mit meinem Freund gemeckert, dem die Schuld gegeben. Jetzt weiß ich: Nee, Du bist es, die sich das macht. Immer wollte ich alle Männer retten. Ich wollte sie aus dem Chaos rausholen, von Alkohol und Drogen befreien. Aber die wollten sich gar nicht retten lassen! Heute lerne ich, mich mehr auf mich selber zu konzentrieren.

So habe ich mich nach meiner Krankheit von einem Großteil meiner Freunde getrennt. Über die Hälfte sind weggefallen. Warum? Die sind alle zusammengebrochen, als sie von meiner Krankheit hörten - nur ich nicht. Ich musste die noch trösten und wieder aufbauen! Das kann doch nicht sein.

Überraschend war für mich, dass die Männer nie ein Problem damit hatten, dass ich nur noch eine Brust habe. Ich gehe da völlig offen mit um. Ich sage denen das. Da muss ich den Männern wirklich ein Lob aussprechen.

Was könnte ich Leuten raten? Ich sage Ihnen: "Informiere dich! Höre auf Dein Bauchgefühl! Vertraue nicht blindlings!" Das Bauchgefühl habe ich immer, aber ich überhöre es manchmal.

Heute bin ich geduldiger mit mir selber. Ich kann die anderen lassen. Gleichzeitig fühle ich auch mehr Gefühle wie Wut und Hass.

Gab es einen Verlustkonflikt vor dem Ausbruch der Erkrankung? Vor elf Jahren, als mein Vater gestorben ist, hat es mich selber überrascht, wie weh es mir getan hat, dass er starb. Weil ich eigentlich nicht soviel Beziehung zu ihm hatte. Er war so distanziert. Das war vor meiner Tumorerkrankung ein Verlust, den ich hatte.

Immer mehr Ärzte sind offener für Neues. Auch meine Onkologin, die erst zu mir sagte: "Mein Gott, wie können Sie das nicht machen!" kam jetzt zu mir und sagte: "Hormon- und Chemotherapie bringen eigentlich auch nicht mehr. Ich glaube, Sie hatten recht!" Aber es gibt auch Ärzte, die sind gar nicht offen. Die gehen nach Schema. Aber ich will keinen missionieren.

Was mich nur wundert, sind die Zuzahlungen, die ich auch jetzt noch machen muss. Praxisgebühren, Zuzahlungen zu Vorsorgeuntersuchungen, die ich selbst als Vorgeschädigte machen muss. Jetzt habe ich denen schon die Chemotherapie eingespart, aber bezahlen muss ich trotzdem!

Man muss nicht so perfekt sein. Ich bin auch jetzt nicht komplett in Ordnung mit meiner Psyche, ich ernähre mich oft nicht wirklich ideal und schlafe zu wenig. Ich kann mir meine Heilung nur so erklären, dass es die geistige Grundeinstellung zu allem ist, dieses Annehmen und die Eigenverantwortlichkeit, das Hören auf das eigene Bauchgefühl, die Innere Stimme, die Intuition.

Früher erschien mir das Leben immer sehr belastend. Als ich die Diagnose Krebs hatte, war ich erstaunt zu sehen, dass ich so einen Überlebenswillen entwickeln konnte."

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Montag, 22. Januar 2007
Pressebericht Ya´Beppo

Beppo - Seine Stimme ist eine Lokomotive,
da hängt sich jeder dran.


„I´ll never be the same again - Ich werde nie mehr derselbe sein!“ singen die sechzig TeilnehmerInnen am Gospelworkshop in der Harpstedter Christuskirche unter vielen anderen Liedern an diesem Wochenende. Auch Ya’ Beppo - alias Berthold Theis - wird nie mehr derselbe sein wie früher, als er noch als Weichensteller bei der Bahn arbeitete und ein „ganz normales Leben“ führte.

1946 wird Berthold Theis in Betzdorf an der Sieg, einer Eisenbahnerstadt, geboren. Erst soll er Priester werden, als das nichts wird, geht er zur Bahn wie nahezu alle männlichen Mitglieder der Familie. Die Bahn ist für Berthold nur ein Job, seine Leidenschaft aber gilt schon früh der Musik. Als Jugendlicher singt er in einer Band, bei kleineren Schlagerwettbewerben beteiligt er sich.

„Kein Gold im Blue River - aber in der Kehle“, titelt die Lokalausgabe einer Tageszeitung. Berthold Theis will Sänger werden. Dafür aber hat in Betzdorf niemand Verständnis, auch nicht seine Freundin, die bald von ihm schwanger wird. Mit einundzwanzig Jahren schon ist er Vater und bleibt bei der Bahn. Bald kommt das zweite Kind, ein Haus wird gebaut, die Gitarre nimmt der junge Weichensteller nur noch heimlich in die Hand, z.B. wenn er Nachtdienst in einem der Wärterhäuschen auf der Strecke hat. Und nur dann singt er, so laut er kann, und manchmal hört ihm eine heimliche Freundin dabei zu. Berthold Theis fängt an zu trinken.

Bis zur Diagnose Krebs kurz vor seinem vierzigsten Lebensjahr hält er dieses Leben durch. Magenkrebs und ein Adenokarzinom (Lymphdrüsenkrebs) haben seinen Körper ruiniert.
In einem alten verlassenen Bahnhof in der Nähe seiner Heimatstadt beginnt Beppo ein neues Leben. Zwei Jahre Straßenmusik mit Freundin Gisela Gustavus, dann der gemeinsame Umbau eines Schweinestalls südlich von Bremen. Von hier aus organisieren sie ihre Aktionen und Kurse: Gospelworkshops überall in Deutschland, Singen in den alten Kirchen Roms und vieles mehr. Sie wollen die Menschen wieder zum Singen bringen.

Wenn Beppo über sein heutiges Leben, das Gospeln in Kirchen oder die Reise im Kongo spricht, dann lebt er auf, fängt an zu lachen, seine Augen sprühen. Mitten in unserem Gespräch im gemütlich und großzügig ausgebauten Schweinestall steht er auf, nimmt die Gitarre und fängt an zu singen, ein berührender und mitreißender Moment, selbst für seine Frau Gisela, die ihn schon seit zwanzig Jahren begleitet.

„Jeder Tag ist eine Sonderleistung, ein Zusatzgeschenk, so reich war mein Leben in den letzten Jahren. Dafür bin ich Gott dankbar“, sagt Ya’ Beppo (die Namensergänzung "Yaya" hat Beppo 1988 von dem Jugendchor Bana Ngayime in Kinshasa Kongo bekommen. Sie bedeutet "großer Bruder") und setzt sich wieder zu uns an den Tisch. Nur manchmal überkomme ihn noch „eine Traurigkeit, dass ich das Leben, das ich liebe, nicht schon früher gelebt habe.“

(Bitte lesen Sie auch den Kommentar von Gabriela Stangenberg zu Beppos Bericht und die Hinweise zu seinem ausführlich, zutiefst authentisch beschriebenen Gesundungsprozess.)

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"Ich brauchte den Krebs,
damit die Veränderung eintrat"

Der bekannte Gospelsänger Ya´Beppo hat mir auf meine Bitte hin eine Kurzfassung seines Heilungsberichts: "Ich werde nie mehr derselbe sein!" geschickt.

Dieser Bericht beschreibt sein verändertes Leben heute 22 jahre nach dem Krebs. Dieses ist ganz anders und viel erfüllender als das, was er gelebt hat, bevor er an Magen- und schließlich Lymphdrüsenkrebs erkrankte. Ya´Beppo erwähnt den Krebs in seinem jetzigen Bericht nur noch in einem Satz. Sein Fokus liegt heute auf dem Leben jetzt, ein Leben, das ihn zu sich selbst und den tiefsten Sehnsüchten seiner Seele zurückgebracht hat. Ein Leben, das ihm heute Heilung und Freisein von Krebs ermöglicht!

Wer mehr über Ya´Beppos vorheriges Leben und sein zunächst jahrelanges Leiden nach der Krebsdiagnose und vor seiner Wandlung lesen möchte: Es ist beschrieben in dem Buch "Diese Kraft in mir" - Berichte von ungewöhnlichen Heilungswegen bei Krebs - aufgezeichnet von Birgit Theresa Koch im Eichborn Verlag, 2000 - nur noch antiquarisch im Internet erhältlich! Ya`Beppo plant selbst eine neue Veröffentlichung.

Übrigens: Ya´Beppo ist angefragt als Gast bei unserer Forums-Veranstaltung und wird gerne dabei sein, sofern es terminlich für ihn passt!

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